Vorzeitiger Samenerguss

Zu früh kommen? Besser später!

Knapp 20 Prozent der Männer leiden unter einem vorzeitigen Samenerguss bzw. kommen zu früh. Vorwiegend löst das “zu früh kommen” nicht nur persönlichen Stress aus, sondern kann mitunter auch für Probleme in der Partnerschaft sorgen. Wichtig ist, dass man über dieses “Problem” mit seinem Partner spricht und gegebenenfalls auch Hilfsmittel verwendet um länger aktiv zu sein.

20 Prozent der Männer leiden an dem vorzeitigen Samenerguss – ein paar Tipps

Vorzeitiger Samenerguss

Vorwiegend strengen sich Männer während des Geschlechtsverkehrs relativ stark an; vor allem die Missionarsstellung raubt dem Mann seine Kräfte. Während alle Muskeln angespannt sind, kontrolliert der Mann das Geschehen. Das ist auch oft der Nachteil. Zu schnelle und heftige Stöße, angespannte Muskel und plötzlich ist man gekommen. Wichtig ist, dass man – wenn man weiß, bei diversen Stellungen schneller zum Orgasmus zu kommen, Stellungen wählt, bei denen der Mann den passiven Part übernimmt. Etwa, wenn er am Rücken liegt und seine Partner auf ihm sitzt. Somit kann der Mann entspannen, während die Frau das Tempo bestimmt. In dieser Position ist es möglich, dass der Samenerguss verzögert wird. Alternativen, wie man das “zu früh kommen” verhindern kann, sind diverse Techniken. “Squeeze” nennt sich jene Methode, bei welcher der Mann seine Eichel zwischen Finger und Daumen legt und – kurz vor dem Orgasmus – leicht zusammendrückt. Somit drückt er die Harnröhre zusammen und kann den Drang der Ejakulation verhindern. Diese Methode kann mehrmals angewandt werden, sollte aber (beispielsweise) bei der Masturbation – im Vorfeld – geübt werden. Des Weiteren kann die Partnerin in dieses Geheimnis eingeweiht werden; schlussendlich kann sie auch den Part übernehmen und den Mann vor dem frühzeitigen Samenerguss bewahren.

Weitere Techniken, die dafür sorgen, dass Mann nicht zu früh kommt

Technik ist die Start-Stopp-Methode

Eine weitere Technik ist die Start-Stopp-Methode. Auch hier eignet sich der Selbsttest bei der Selbstbefriedigung. Der Mann stimuliert seinen Penis so lange, bis er das Gefühl hat, dass er ejakuliert. Kurz davor hört er auf – das Verlangen geht zurück. Diese Methode hilft unter anderem auch, dass man selbst mit der Erregung klar kommt. Bevor diese Start-Stopp-Technik mit der Partnerin angewandt wird, sollte sie im Selbstversuch getestet werden. Wer mindestens zweimal den “richtigen Punkt” erwischt und so den Orgasmus hinauszögert, sollte es in der Praxis versuchen. Die Start-Stopp-Technik klingt zwar recht simpel, ist aber in der Praxis durchaus schwer umzusetzen. Aus diesem Grund sollte man nicht entmutigen lassen, wenn es die ersten paar Male nicht funktioniert.

Tipps wie Sie den Orgasmus hinauszögern

Wer seinen Orgasmus hinauszögern möchte, wird im Laufe seines Sexuallebens schon mehrere Techniken versucht haben. Experten raten zu zwei Techniken, bei denen die betroffenen Männer effektiv lernen, wie sie ihren Orgasmus hinauszögern. Zuvor ist es ratsam, dass die Techniken bei der Masturbation geübt werden. Sozusagen im Selbsttest versuchen und dementsprechend auch wiederholen. Wer bemerkt, dass er den Orgasmus bei der Selbstbefriedigung hinauszögern kann, sollte die Techniken sodann beim Geschlechtsverkehr anwenden.

Zwei Techniken, welche erfolgversprechend sind

Beliebt ist die Squeeze-Technik. Der Begriff stammt aus der englischen Sprache “to squeeze” und bedeutet im Endeffekt “pressen” oder auch “quetschen”. Viele Männer bezeichnen diese Technik zwar als unangenehm, jedoch verursacht sie aber keine Schmerzen. Wenn der Mann bemerkt, dass er zum Höhepunkt kommt, legt er den Daumen und seinen Zeigefinger unterhalb auf die Eichel und drückt etwa 20 Sekunden dagegen. Somit verschließt er die Harnröhre und mindert somit den Ejakulationsdrang. Diese Technik kann natürlich mehrmals wiederholt werden, damit der Orgasmus weiter hinausgezögert wird. Es ist sogar möglich, dass die Partnerin diese Technik erlernt und den Part übernimmt. Eine weitere Variante ist die Start-Stopp-Technik. Hier kann der Mann – auf langfristige Art und Weise – lernen, dass er die Erregung vor dem Höhepunkt verzögert. Zu Beginn sollte der Mann bei der Selbstbefriedigung bis knapp vor dem Orgasmus masturbieren und danach die Stimulation abbrechen. Ist der Drang der Ejakulation vorbei, wird der Penis wieder stimuliert – und zwar so lange, bis man wieder das Gefühl hat kurz vor dem Orgasmus zu sein. Danach hört man abermals auf und unterbindet somit den Drang. Diesen Punkt gilt es – bei der Selbstbefriedigung – zwei Mal zu erreichen, bevor er beim Geschlechtsverkehr angewandt wird. Je öfter der Punkt erreicht und gestoppt wird, umso bessere Chancen hat der Mann beim Sex, dass er seinen Orgasmus hinauszögert.

Weitere Tipps und Tricks

Es gibt aber auch weitere Methoden, mit denen der Betroffene den Orgasmus hinauszögern kann. Etwa wenn er den PC-Muskel – den Musculus pubococcygeus – trainiert. Viele Männer gaben an, dass sie – als sie den Muskel trainierten – deutlich länger den Orgasmus hinauszögern konnten. Doch wie findet man den Muskel? In erster Linie kennen Männer den Muskel, da dieser beim Urinieren zur Anwendung kommt, wenn der Urinstrahl unterbrochen wird. Übungsbeispiele findet man in zahlreichen Ratgebern und im Internet, die dafür sorgen, dass das Becken des Mannes (und somit der PC-Muskel) trainiert werden. Eine weitere Möglichkeit stellt der Penisring bzw. Cockring dar. Dieser, aus Latex oder Silikon bestehende Ring, wird vor dem Sex auf den Penis angelegt und soll den Blutrückfluss verhindern. Somit wird der Penis nicht nur größer und dicker, sondern sorgt auch für ein Hinauszögern des Orgasmus. Viele Männer schwören auf die Wirkung des Penisrings, wobei es wichtig ist, die “richtige Größe” zu finden.

Die Partnerin miteinbeziehen

Auch wenn das Thema im ersten Moment unangenehm ist, sollte sehr wohl die Partnerin miteinbezogen werden. Schlussendlich kann sie, mit den bestimmten Techniken (etwa der Squeeze-Technik) dazu beitragen, dass der Orgasmus des Partners hinausgezögert wird.

Der Penisring

Penisring

Ein weiteres und auch beliebtes Hilfsmittel ist der Cockring bzw. Penisring. Jenes Hilfsmittel, das aus Latex oder Silikon besteht und bei der Erektion über den Penis gezogen wird sorgt dafür, dass das Glied nicht nur dicker wird, sondern der Mann auch länger kann. Schlussendlich verhindert der Penisring den Blutrückfluss – somit kann der Mann nicht nur länger, sondern verfügt auch über einen etwas dickeren Penis. Zwei positive Nebeneffekte.